Wichtige Telefonnummern

Feuerwehr- und Rettungsdienstnotruf:

112

Polizei:

110

Krankenhaus Wesseling:

02236-770

Kassenärzlicher Notdienst:

116 117

Krankentransport:

02241-19222

Giftzentrale:

0228-19240

Stadtverwaltung Bornheim:

02222-9450


Wie setze ich einen Notruf ab?

Im Notfall Ruhe bewahren, Notruf absetzen

Eine genaue Meldung des Notfalls ist für die Leitstelle sehr wichtig, da sie die Rettungskräfte anhand der Informationen genau auf den Notfall-/Unfall vorbereiten kann. In der Notfallmeldung sollten Sie die  folgenden fünf "W" beachten:

  • Wo ist der Notfall/Unfall?
  • Was ist geschehen?
  • Wie viele Verletzte/Betroffene mit welchen Verletzungen sind zu versorgen?
  • Wer ruft an?
  • Warten Sie immer auf Rückfragen der Rettungsleitstelle!

Das Gespräch wird immer von der Leitstelle beendet, so können alle wichtigen Informationen vom Anrufer erfragt werden.

ML


Rauchmelder retten Leben

Einbaupflicht

Die Landesbauordnung des Landes NRW, legt im § 49 Abs. 7 fest, dass

 

Wohnungen, die bis zum 31. März 2013 errichtet oder genehmigt sind, haben die Eigentümer spätestens bis zum 31. Dezember 2016 mit  Rauchwarnmelder auszustatten.

Welche Räume innerhalb einer Wohnung müssen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden?

 

Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, sind mit Rauchwarnmeldern auszustatten. Auch Wohnräume, die regelmäßig zu Schlafzwecken genutzt werden, wie z.B. Einzimmerappartements, sind Schlafräume. Flure in Kellern, in denen sich keine Aufenthaltsräume befinden, müssen danach nicht mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden. Offene Treppenräume innerhalb von Wohnungen enthalten in der Regel auch Flure und sind folglich in die Überwachung mit einzubeziehen.

Müssen auch Einfamilienhäuser mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden?

 

Ein Einfamilienhaus enthält auch eine Wohnung und ist deshalb mit Rauchwarnmeldern auszustatten.

Wo sind die Rauchwarnmelder anzubringen?

 

Die Rauchwarnmelder sind so anzubringen, dass der Brandrauch sie ungehindert erreichen kann. In der Regel reicht ein Rauchwarnmelder pro Raum. Bei sehr großen (mehr als 60 m²), sehr hohen (über 6 m) oder verwinkelten Räumen und sehr langen Fluren werden weitere Melder erforderlich. Die Melder müssen im Regelfall mittig im Raum an der Decke und mindestens 0,5 m von Wand, Unterzug oder Einrichtungsgegenständen angebracht werden. Es sind auch weitere Anbringungsvarianten möglich, wenn besondere Einbaubedingungen bestehen (z.B. an Dachschrägen, zwischen Unterzügen, besonderer Raumgeometrie oder Decken mit geringer Festigkeit). Die Bedienungsanleitungen der Hersteller enthalten in der Regel detaillierte Montagehinweise mit Bezug auf die einschlägige Norm.

Welche Eigenschaften müssen die zu installierenden Rauchwarnmelder besitzen?

 

Es dürfen nur Rauchwarnmelder verwendet werden, die nach der DIN EN 14604 in Verkehr gebracht wurden und ein entsprechendes CE- oder Q- Zeigen tragen.

Was ist erforderlich, um die Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder sicherzustellen?

 

Die Funktionsfähigkeit der Rauchwarnmelder muss mindestens einmal jährlich überprüft werden. Dazu ist über die Prüftaste die akustische Warnung probeweise zu aktivieren. Die Raucheindringöffnungen müssen frei sein und bei Verschmutzung nach Herstellerangaben gereinigt werden. Die Umgebung von 0,5 m um den Rauchwarnmelder ist von Einrichtungsgegenständen freizuhalten. Die Batterie ist nach Angaben des Herstellers, jedoch spätestens wenn der Rauchwarnmelder eine Batteriestörmeldung aussendet, auszutauschen. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: www. Rauchmelder-Lebensretter.de

QUK


So macht Grillen Spaß

Wenn die Außentemperaturen steigen und die Tage wieder länger werden, ist sie da - die Zeit der Grillfeste.

 

Mittelpunkt ist stets ein offenes Grillfeuer, das im Familien- und Freundeskreis oder bei öffentlichen Veranstaltungen für gehobene Stimmung sorgt - oftmals aber auch für schwere Verletzungen.

 

In den vergangenen Jahren haben sich wieder zahlreiche schwere Unfälle beim Grillen ereignet, weil die auf modernen Grillgeräten angebrachten Warnhinweise nicht beachtet und weil sicherheitstechnisch bedenkliche Anzündmittel verwendet wurden. Der Griff zur Brennspiritusflasche oder zum Benzinkanister hat in den letzten Jahren zu Tausenden von Verletzten geführt, die ambulant oder sogar stationär behandelt werden mussten.

 

Benzin und Spiritus? Nein danke!

Brennbare Flüssigkeiten wie Brennspiritus oder Benzin sind beim Anzünden tabu! Wenn diese Brennstoffe verdunsten, entsteht ein hochexplosives, brennbares Dampf-Luft-Gemisch in Form einer Glocke mit bis zu drei Metern Durchmesser. Beim Anzünden der Grillkohle kommt es dann zu einer Verpuffung, die wiederum

die Ursache für schwere Verbrennungen ist. Wird in die Glut oder das Feuer nachgegossen, kann durch den Flammenrückschlag der Brennstoffbehälter aus der Hand gerissen werden. Das Flammeninferno kann verheerend sein!

 

Sicherheit für Kinder

Gerade Kinder, die von Glut und Feuer magisch angezogen, nahe am Grill stehen, können schwerste Verbrennungen im Gesicht davontragen. Sie müssen nicht nur eine langwierige und schmerzreiche Krankenhausbehandlung über sich ergehen lassen, sondern leiden oft ihr ganzes Leben lang an einer trockenen, kälteempfindlichen Haut mit Juckreiz und Spannungsgefühl und an entstellenden Narben.

 

Grill muss fest stehen.

Zum sicheren Grillen gehört bereits das Aufstellen des Grills. Er sollte fest, also auf allen drei oder vier Beinen, auf einem nicht entflammbaren Untergrund stehen, am besten auf einem ebenen Stück Rasen, auf Steinplatten oder Pflastersteinen. Fast ist es überflüssig zu sagen, dass Grillen ein reines Freiluftvergnügen ist und bleiben sollte. Selbst bei schlechtem Wetter gehört ein Grill nicht unter den Sonnenschirm. Auch Haus und Wohnung sind nicht die geeigneten Stätten für zünftige Grillfeuer.

 

Heiß und Fettig!

Fettspritzer sind schmerzhaft. Vor Verbrennungen durch spritzendes Fett - und selbst kleine Verbrennungen sind schmerzhaft und lästig - schützen Grillschürzen, Handschuhe und ein gutes Grillbesteck, die es in sehr großer Auswahl im Fachhandel gibt.

QUK


Applikation zur Warnung vor Katastrophen

Das Mittel der Wahl zur Warnung der Bevölkerung ist bis heute die Sirene in Kombination mit dem Radio (siehe Beitrag, "Was haben die Sirenensignale mit mir als Bürger zu tun?"). Seit kurzem gibt es in Deutschland verschiedene Applikationen für das Smartphone, über die sich die Bevölkerung im Katastrophenfall informieren lassen kann.

Hier möchten wir Ihnen zwei Lösungen nennen, die auch für unsere Region (Rhein-Sieg-Kreis) verlässlich funktionieren:

  • Warn-App NINA (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe)
  • KATWARN (Frauenhoferinstitut, Verband der öffentlichen Versicherer)

Unter den Links (grün hinterlegt) finden Sie Beschreibungen zu den Applikationen, deren Funktionsweise und Möglichkeiten des Downloads.

ML


Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein:

 

Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände

überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden. Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

 

- Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang)

   oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.

- Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht gelangen können.

- Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind.

   Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!

- Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer 

  und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.

- Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind:

  Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.

- Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.

  Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen  entspricht.

- Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel ( Wassereimer, 

  Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.

- Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies

  ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen 

  (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.

- Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm,

   indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im

   Fachhandel. – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!

QUK


Was haben die Sirenensignale mit mir als Bürger zu tun?